Nordseehelden

Welche Website ist die beste und günstigste?

Die günstigste Lösung ist ein Baukasten, den Sie selbst füllen: kostenlos im Gratistarif, ab etwa 12 Euro im Monat mit eigener Domain. Die beste ist die, über die Anfragen hereinkommen. Beides fällt selten zusammen. Beantworten lässt sich die Frage erst, wenn der Zweck feststeht.

Warum die Frage so gestellt nicht zu beantworten ist

Beste hat ohne Zweck keine Bedeutung. Für einen Verein, der einmal im Jahr Termine veröffentlicht, ist ein Baukasten für zwölf Euro im Monat die beste Lösung, und alles darüber wäre verschwendet. Für einen Dachdecker, der Mitarbeiter sucht und Aufträge in drei Landkreisen holen will, ist derselbe Baukasten die schlechteste.

Nützlicher ist deshalb eine andere Frage: Was soll die Seite leisten, und was ist Ihnen dieses Ergebnis wert?

Wenn Sie nur belegen wollen, dass es Sie gibt

Sie arbeiten über Empfehlung, der Kalender ist voll, die Seite soll bestätigen, dass der Betrieb existiert und wie man ihn erreicht. Dann ist der Baukasten richtig. Wix und Jimdo starten bei 16,66 beziehungsweise 12 Euro im Monat, IONOS bei 12 Euro; alle drei haben ein kostenloses Paket.

Wenn Sie den Aufwand nicht selbst haben wollen, ist eine einzelne gut gemachte Seite zum Festpreis die Alternative. Bei uns kostet die 499 Euro netto.

Wenn Sie Anfragen bekommen wollen

Dann brauchen Sie eine eigene Seite je Leistung, kurze Ladezeiten, eine saubere Handyansicht und ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil. Das ist die Stelle, an der eine Vorlage nicht mehr mithält, und an der die Kosten von wenigen hundert auf einige tausend Euro springen.

Der Sprung lohnt sich, wenn ein einzelner Auftrag bei Ihnen viel wert ist. Rechnen Sie das aus, bevor Sie über den Preis diskutieren: Wenn ein Auftrag 3.000 Euro bringt, trägt sich unser Paket für 4.900 Euro ab dem zweiten zusätzlichen Auftrag.

Wenn Sie verkaufen wollen

Ein Shop ist etwas anderes. Bestellweg, Zahlung, Versand und Rechtstexte kommen dazu, und Shops werden häufiger abgemahnt als andere Seiten. Eine Branchenquelle nennt für Shop-Projekte ab 16.000 Euro. Wer klein anfangen will, findet bei Shopify Tarife ab 27 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung, muss den Shop dann aber selbst aufbauen und befüllen.

Woran sich gut messen lässt

Ob eine Website taugt, entscheidet nicht der Geschmack, sondern ein paar nachprüfbare Werte. Diese können Sie an Ihrer bestehenden Seite selbst kontrollieren:

  • Lädt die Startseite über mobiles Netz in unter zwei Sekunden?
  • Ist die Telefonnummer auf dem Handy ohne Scrollen sichtbar?
  • Findet Google Sie zu Ihrer Leistung plus Ihrem Ort auf der ersten Seite?
  • Hat jede Leistung eine eigene Unterseite?
  • Wissen Sie, wie viele Anfragen im Monat über die Seite kommen?

Der Vergleich, der sich lohnt

Stellen Sie zwei Rechnungen über fünf Jahre nebeneinander. Ein Baukasten für 18 Euro im Monat kommt auf 1.080 Euro, und Sie haben die Arbeit selbst gemacht. Ein Website-Abo für 300 Euro im Monat kommt auf 18.000 Euro, und am Ende gehört Ihnen nichts. Ein Festpreisprojekt für 4.900 Euro plus Betreuung zu 99 Euro liegt bei 10.840 Euro, und die Seite bleibt Ihre.

In dieser Rechnung ist das billigste Angebot selten das günstigste. Und das teuerste selten das beste.

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