Nordseehelden

Wo kann ich günstig eine Website erstellen lassen?

Es gibt drei Wege: selbst bauen im Baukasten ab etwa 12 Euro im Monat, einen Freiberufler aus der Region ab rund 1.500 Euro, oder ein bewusst schlankes Einstiegspaket bei einer Agentur. Bei uns ist das Leinen los für 499 Euro netto. Günstig wird es vor allem durch einen kleinen Umfang.

Der Baukasten

Sie bauen selbst, aus Vorlagen. Die Einstiegstarife der großen Anbieter lagen im August 2026 bei 12 Euro im Monat (Jimdo Start) und 16,66 Euro (Wix Light, bei jährlicher Zahlung), jeweils brutto. IONOS verlangt für den Starter-Tarif regulär 12 Euro. Alle drei haben außerdem ein kostenloses Paket, das für einen ersten Versuch reicht.

Rechnen Sie mit zwei bis vier Wochenenden Arbeit, wenn Sie es ordentlich machen wollen. Was Sie akzeptieren: längere Ladezeiten als bei handgebauten Seiten, ein Aussehen, das viele andere auch haben, und beim Anbieterwechsel nehmen Sie nichts mit außer der Domain.

Der Freiberufler aus der Region

Meist der beste Gegenwert. Eine Person macht Gestaltung und Umsetzung, Branchenquellen nennen dafür 1.500 bis 8.000 Euro. Sie haben einen Ansprechpartner, kurze Wege, und oft mehr Aufmerksamkeit als bei einer großen Agentur.

Der Engpass ist Verfügbarkeit. Klären Sie vorher, was passiert, wenn in zwei Jahren etwas kaputtgeht, ob Sie die Dateien bekommen und ob die Domain auf Ihren Namen läuft.

Das schlanke Agenturpaket

Eine gut gemachte einzelne Seite mit allem Nötigen darauf schlägt eine schlecht gemachte Seite mit zwölf Unterseiten. Genau dafür gibt es unser Einstiegspaket für 499 Euro netto: eine Seite, für Mobilgeräte gebaut, mit Kontaktformular, Anfahrt und Rechtstexten, in etwa zwei Wochen.

Der Trick am günstigen Agenturangebot ist nicht ein Rabatt, sondern ein kleinerer Umfang. Wer das offen sagt, meint es ernst.

Woran Sie sparen dürfen

Sie senken den Preis am schnellsten, indem Sie selbst zuliefern. Texte in Stichpunkten reichen oft schon, ein Handwerker beschreibt seine Arbeit ohnehin besser als jeder Texter. Eigene Fotos vom Betrieb sind fast immer glaubwürdiger als gekaufte Bilder, auch wenn sie technisch schlechter sind.

Und Sie sparen, indem Sie früh entscheiden, wer im Betrieb entscheidet. Drei Korrekturrunden mit wechselnden Meinungen kosten bei einem Stundensatz von 80 bis 180 Euro mehr Geld als jede Zusatzseite.

Woran Sie nicht sparen sollten

An den Rechtstexten, weil eine Abmahnung teurer ist als die ganze Seite. An der Ladezeit, weil Besucher vom Handy nach wenigen Sekunden abspringen. Und an der Frage, wem Domain und Zugänge gehören, weil das der Punkt ist, an dem günstige Angebote später teuer werden.

Die Billigfalle mit Laufzeit

Das gängigste vermeintlich günstige Angebot ist eine Monatsrate mit 24 oder 36 Monaten Bindung. Solche Website-Abos liegen laut einer Branchenquelle bei 249 bis 559 Euro im Monat. Über drei Jahre sind das 8.964 bis 20.124 Euro, und am Ende besitzen Sie weder die Dateien noch das System.

Das ist der Punkt, an dem ein Festpreisprojekt fast immer günstiger wird. Rechnen Sie vor der Unterschrift einmal Rate mal Laufzeit aus. Das dauert zwanzig Sekunden und beendet die meisten dieser Gespräche.

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