
Die Visitenkarte
Eine bis drei Seiten: wer Sie sind, was Sie machen, wie man Sie erreicht. Sinnvoll für Betriebe, die über Empfehlung arbeiten und nur belegen wollen, dass es sie gibt. Für Neukundengewinnung reicht es nicht.
Die Firmenseite
Der Regelfall: fünf bis fünfzehn Seiten mit einer eigenen Seite je Leistung, Referenzen, Team, Kontakt. Sie ist so gebaut, dass Google jede Leistung einzeln findet. Das ist der Unterschied zur Visitenkarte, und der Grund, warum sie Anfragen bringt. Was so eine Seite kostet, rechnet Website mit 10 Seiten: Kosten durch.
Kostenloser Webdesign-Entwurf für Ihren Betrieb in Ihrer Region
Sie müssen keine Katze im Sack kaufen. Wir bauen Ihnen einen Entwurf Ihrer neuen Website, und Sie sehen sich das Ergebnis in Ruhe an, bevor Sie irgendetwas entscheiden. Gefällt er Ihnen nicht, war es das, und Sie haben nichts bezahlt.
- Entwurf Ihrer neuen Website, gebaut von Hand statt aus dem Baukasten
- Erst ansehen, dann entscheiden, ohne Verkaufsgespräch
- Texte und Bilder liefern wir, wenn Sie keine haben
Der Entwurf ist kostenlos. Geht die Seite online, beginnt der technische Betrieb mit 12 Monaten Laufzeit. Alle Bedingungen stehen auf der Seite Kostenlose Webseite.

Die Landingpage
Eine einzelne Seite mit genau einem Ziel, meist als Ziel einer Anzeige. Kein Menü, keine Ablenkung. Wird zusätzlich zur Firmenseite eingesetzt, nicht statt ihr. Eine kurze Begriffserklärung steht im Glossar unter Landingpage, wie wir Anzeigen und Zielseiten zusammen aufsetzen, unter Google Ads.
Der Onlineshop
Verkauf direkt über die Seite. Deutlich aufwendiger als eine Firmenseite, weil Bestellweg, Zahlung, Versand und Rechtstexte dazukommen. Rechnen Sie mit dem Doppelten an Zeit und Geld. Worauf es dabei ankommt, steht unter Onlineshop erstellen.
Das Portal
Buchungssysteme, Kundenbereiche, Vergleichsplattformen. Das ist Softwareentwicklung mit Weboberfläche, keine Website mehr, und wird nach Aufwand gerechnet. Solche Projekte laufen bei uns unter Webentwicklung.
Die Onepage
Alle Themen auf einer einzigen Seite, untereinander, mit einem Menü, das nicht weiterspringt, sondern nach unten scrollt. Der Unterschied zur Landingpage: Die Onepage hat ein Menü und mehrere Themen, die Landingpage genau ein Ziel und kein Menü.
Für Google ist die Onepage ein Nachteil, sobald Sie mehrere Leistungen anbieten. Es gibt nur eine Adresse und einen Titel, also kann sie auch nur zu einem Thema ranken. Wer drei Leistungen bewerben will, braucht drei Seiten.
Blog und Magazin
Regelmäßige Beiträge zu Fachthemen. Das ist kein Seitentyp, den man einmal baut und dann stehen lässt: Ein Blog wirkt erst nach Monaten und nur, wenn wirklich jemand schreibt. Ohne festen Zuständigen im Betrieb bleibt er nach vier Beiträgen liegen und schadet mehr, als er nützt, weil der letzte Eintrag zwei Jahre alt ist.
Vereins- und Privatseite
Rechtlich liegt der Fall anders als bei einem Betrieb. Impressumspflicht besteht auch hier, sobald die Seite nicht rein privat ist. Ein Verein mit Beitrittsformular ist es nicht. Dafür entfallen die Pflichtangaben zu Preisen, Widerruf und Versand.
Der Aufwand liegt meist unter dem einer Firmenseite, der Pflegebedarf darüber: Termine, Ergebnisse und Vorstandswechsel veralten schneller als eine Leistungsbeschreibung.
Welche Art passt zu wem
Als grobe Zuordnung, bevor über Gestaltung gesprochen wird:
- Betrieb, der über Empfehlung läuft und nur auffindbar sein will: Visitenkarte
- Handwerk oder Dienstleistung mit mehreren Leistungen: Firmenseite mit je einer Seite pro Leistung, etwa wie bei Websites für das Handwerk
- Wer Anzeigen schaltet: Landingpage zusätzlich zur Firmenseite, nicht statt ihr
- Wer Ware verkauft: Onlineshop
- Verein: Vereinsseite, schlank, mit klarer Zuständigkeit für die Pflege
- Buchung, Kundenkonto oder Vergleich: Portal, also Softwareprojekt
Art und Bauweise sind zweierlei
Wix, WordPress, Baukasten oder handgeschriebener Code sind keine Arten von Webseiten, sondern Bauweisen. Diese Verwechslung steckt hinter vielen Suchanfragen: Gefragt wird nach der Art, gemeint ist die Technik.
Die Reihenfolge ist umgekehrt sinnvoll. Erst steht fest, was die Seite leisten soll, dann folgt daraus, womit sie gebaut wird. Wer mit der Technik anfängt, richtet den Zweck nach dem Werkzeug aus. Wann WordPress sinnvoll ist und wann nicht, erklären wir auf einer eigenen Seite.
