Nordseehelden

Was kostet eine Website mit 10 Seiten?

Für zehn bis zwanzig Unterseiten nennt eine Branchenquelle 4.000 bis 10.000 Euro bei Freiberuflern und 8.000 bis 20.000 Euro bei Agenturen. Das ist eine einzelne Anbieterangabe, kein Marktpreis. Bei uns fällt dieser Fall in das Paket Vollgas für 4.900 Euro netto, das bis zu zwölf Seiten abdeckt.

Warum der Preis nicht mit der Seitenzahl mitwächst

Wer die Kosten für fünf Seiten kennt, rechnet für zehn oft das Doppelte. So funktioniert es nicht. Der teure Teil ist die Grundlage: Entwurf, Navigation, Formulare, Technik, Rechtstexte. Die entsteht einmal, egal ob danach drei oder dreißig Seiten darauf aufsetzen.

Was pro Seite wirklich dazukommt, ist der Inhalt. Ein Text von 400 bis 600 Wörtern, passende Bilder, eine sinnvolle Verlinkung zu den anderen Seiten. Deshalb liegt der Aufpreis von fünf auf zehn Seiten in der Praxis eher bei einem Drittel als beim Doppelten.

Was die Spanne so breit macht

Zwischen 4.000 und 20.000 Euro für dieselbe Seitenzahl liegt Faktor fünf. Der Unterschied steckt fast nie im Aussehen, sondern in vier Dingen: Wer schreibt die Texte, werden Fotos neu produziert, läuft Suchmaschinenarbeit von Anfang an mit, und muss die Seite an vorhandene Systeme andocken.

Wenn Sie zwei Angebote nebeneinanderlegen, die um das Dreifache auseinanderliegen, vergleichen Sie zuerst diese vier Punkte. Meistens erklärt sich der Abstand danach von selbst, und manchmal stellt sich heraus, dass das teurere Angebot mehr enthält, als Sie brauchen.

Welche zehn Seiten ein Betrieb braucht

Wenn Sie zehn Seiten bezahlen, sollten es die richtigen sein. Für einen Handwerks- oder Dienstleistungsbetrieb sieht der Zuschnitt meistens so aus:

  • Startseite
  • Drei bis fünf Seiten, eine je Leistung
  • Über uns mit echten Gesichtern
  • Referenzen oder abgeschlossene Aufträge
  • Kontakt mit Formular und Anfahrt
  • Impressum und Datenschutz

Der eigentliche Grund für zehn statt drei Seiten

Es geht nicht um Umfang. Google bewertet einzelne Seiten, nicht Betriebe. Eine Startseite, auf der acht Leistungen in einem Absatz stehen, rankt für keine davon richtig. Acht eigene Seiten haben acht Chancen.

Dasselbe gilt inzwischen für KI-Antwortsysteme. Die zitieren Passagen, nicht Websites. Ein Abschnitt, der eine Frage vollständig beantwortet, wird übernommen. Ein Halbsatz in einer Aufzählung nicht.

Wo der Aufpreis entsteht

Zwei Dinge machen zehn Seiten teurer als kalkuliert. Erstens Bilder: Zehn Seiten mit demselben Stockfoto wirken wie Füllmaterial. Ein Fototag im Betrieb löst das, kostet aber Geld und einen Tag Ihrer Zeit.

Zweitens Texte. Wenn Sie die Inhalte liefern, wird es günstiger, und die Erfahrung im Betrieb steht drin. Wenn Sie es nicht schaffen, liegt das Projekt still. Das ist der häufigste Grund, warum Seiten monatelang unfertig sind. Entscheiden Sie das ehrlich, bevor Sie unterschreiben.

Was zehn Seiten laufend kosten

An den laufenden Kosten ändert die Seitenzahl kaum etwas. Domain und Hosting bleiben gleich. Nur der Pflegeaufwand steigt leicht, weil mehr Inhalte aktuell gehalten werden wollen. Unsere Betreuung beginnt bei 99 Euro im Monat und enthält zwei Stunden Änderungen; bei größeren Seiten entsprechend mehr.

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