Nordseehelden

Homepage Wilhelmshaven

Bevor Sie Geld in eine neue Seite stecken, lohnt ein Blick auf den Markt, in dem sie wirken soll. Wilhelmshaven ist dafür ein interessanter Fall: eine Großstadt nach Einwohnerzahl, aber mit der Wettbewerbslage einer Kleinstadt.

Eine Homepage ist der eigene Auftritt eines Betriebs im Netz, unter eigener Adresse und ohne fremde Regeln. In Wilhelmshaven ist der Wettbewerb um die vorderen Google-Plätze in vielen Branchen noch überschaubar, weil ein erheblicher Teil der Betriebe entweder gar keine Seite hat oder eine, die seit Jahren unverändert steht.

Wie die Stadt wirtschaftlich aufgestellt ist

Wilhelmshaven hat rund 76.000 Einwohner und damit mehr als Jever, Schortens, Sande und Wangerland zusammen. Es ist der einzige Tiefwasserhafen an der deutschen Nordseeküste, der größte Marinestandort des Landes und seit Ende 2022 Anlandepunkt für Flüssigerdgas.

Für einen Handwerksbetrieb oder eine Praxis ist das nur mittelbar interessant. Die großen Arbeitgeber vergeben ihre Aufträge über Rahmenverträge, nicht über Google. Wichtiger ist die zweite Ebene: Zulieferer, Dienstleister, Instandhaltung, dazu die Nachfrage aus der Bevölkerung und aus den Umlandgemeinden.

Wonach in Wilhelmshaven gesucht wird

Das Muster ist überall gleich und hier besonders ausgeprägt: Leistung plus Ortsname. Dachdecker Wilhelmshaven, Physiotherapie Wilhelmshaven, Ferienwohnung Südstrand. Wer für diese Kombination auf Seite eins steht, bekommt Anfragen aus der ganzen Stadt und aus dem Landkreis Friesland dazu.

Der zweite große Block sind Notfälle: Rohrreinigung, Schlüsseldienst, Autowerkstatt. Dort entscheidet, wer zuerst gefunden wird und wer eine Telefonnummer zeigt, die man mit einem Fingertipp wählen kann. Eine schöne Seite ohne sichtbare Nummer verliert diese Anfragen an den Nächstbesten.

Wo der Wettbewerb schwach ist

Im Handwerk. Sehen Sie sich die Suchergebnisse für Ihr Gewerk plus Wilhelmshaven an: Häufig stehen dort Branchenverzeichnisse, Portale und ein oder zwei Betriebe mit einer eigenen Seite. Das heißt, dass eine ordentlich gebaute Seite mit eigener Leistungsseite je Gewerk hier realistisch nach vorne kommt, ohne dass man jahrelang Inhalte nachlegen muss.

Auch bei Praxen, Kanzleien und Pflegediensten ist noch Luft. Viele Auftritte dort stammen aus der Zeit vor der Handynutzung und sind auf dem Telefon kaum bedienbar.

Wo es eng wird

Beim Tourismus. Für Ferienwohnung, Hotel und Ausflugsziele stehen die großen Portale vorne, und die haben eine Autorität, gegen die eine einzelne Seite nicht anrankt. Der realistische Weg ist ein anderer: Man nimmt die Sichtbarkeit der Portale mit und holt die Gäste beim zweiten Kontakt auf die eigene Seite, mit Direktbuchung ohne Provision.

Auch bei allem, was überregional verkauft wird, sieht es anders aus. Ein Onlineshop konkurriert nicht mit Wilhelmshaven, sondern mit Deutschland.

Das Google-Unternehmensprofil ist wichtiger als die Startseite

Bei lokalen Suchen zeigt Google zuerst eine Karte mit drei Einträgen, und erst darunter die normalen Ergebnisse. Wer in diesen drei Einträgen steht, bekommt einen erheblichen Teil der Anrufe, unabhängig davon, wie gut die eigene Seite gebaut ist.

Was dort zählt, ist unspektakulär: vollständige Angaben, korrekte Öffnungszeiten, die richtige Kategorie, echte Fotos, Bewertungen und Antworten darauf. Und Name, Adresse und Telefonnummer müssen überall identisch geschrieben sein, auf der Seite, im Profil und in Verzeichnissen. Widersprüche kosten Sichtbarkeit.

  • Hauptkategorie passend zum Hauptgeschäft, nicht zum Wunschgeschäft
  • Öffnungszeiten samt Feiertagen gepflegt
  • Fotos aus dem Betrieb, regelmäßig ergänzt
  • Auf Bewertungen antworten, auch auf schlechte
  • Schreibweise der Adresse überall gleich

Das Einzugsgebiet gehört auf die Seite

Ein Betrieb in Wilhelmshaven bedient in aller Regel auch Sande, Schortens, Jever, Wangerland und Varel. Steht das nirgends, sucht ein Kunde aus Sande weiter, weil er annimmt, Sie kämen nicht raus.

Umgekehrt sollte auch dastehen, wo Schluss ist. Wer keine Aufträge in Bremen will, schreibt das hin und spart sich die Anrufe.

Was eine Homepage hier kostet

Die Spanne ist groß, und das liegt weniger am Ort als am Umfang. Ein Baukasten kostet zehn Euro im Monat und Ihre Zeit. Ein einzelnes Seitenprojekt beginnt bei uns bei 499 Euro, ein individueller Auftritt bei 2.490 Euro. Was Sie in Wilhelmshaven sparen: die Erwartung, gegen zwanzig gleich starke Wettbewerber anzukommen.

Wer wissen will, wie sich die Beträge zusammensetzen, findet die Aufschlüsselung im Ratgeber zu den Kosten einer Website.

Realistische Erwartung

Eine neue Seite bringt nicht am nächsten Tag Aufträge. Google braucht Wochen, bis eine Seite eingeordnet ist, und der lokale Kartenbereich reagiert eher auf Bewertungen als auf Technik. Was sofort wirkt, ist etwas anderes: Wer über Empfehlung von Ihnen hört und dann nachschaut, entscheidet in wenigen Sekunden, ob er anruft. Diesen Teil verbessert eine gute Seite ab dem ersten Tag.

Bewertungen sind die Währung im lokalen Markt

In einer Stadt dieser Größe spricht sich beides herum, das Gute und das Schlechte. Online bildet sich das in den Google-Bewertungen ab, und die entscheiden im Kartenbereich mit über die Reihenfolge.

Der wirksamste Hebel ist unspektakulär: fragen. Nicht per Massen-E-Mail, sondern direkt nach einem abgeschlossenen Auftrag, wenn der Kunde zufrieden vor dem Ergebnis steht. Ein QR-Code auf der Rechnung oder ein kurzer Link per Nachricht senkt die Hürde. Gekaufte Bewertungen sind der falsche Weg, sie fliegen auf und verstoßen gegen das Wettbewerbsrecht.

Auf schlechte Bewertungen gehört eine sachliche Antwort, keine Verteidigung. Wer liest, überspringt die Beschwerde und schaut, wie der Betrieb damit umgeht.

Die typischen Fehler auf hiesigen Betriebsseiten

Wir sehen viele Wilhelmshavener Seiten, meistens weil jemand unzufrieden ist und wissen will, woran es liegt. Die Mängel wiederholen sich so stark, dass man sie aufzählen kann.

Der teuerste davon ist der letzte: Eine Seite, die nur zeigt, was der Betrieb kann, aber nicht, für wen und in welchem Umkreis, zieht die falschen Anrufe an und verpasst die richtigen.

  • Keine Telefonnummer im sichtbaren Bereich, nur ein Formular
  • Startseite mit Begrüßungstext statt mit der Leistung
  • Alle Leistungen auf einer einzigen Seite zusammengefasst
  • Bilder von fremden Baustellen aus Bilddatenbanken
  • Öffnungszeiten, die seit einem Umbau nicht mehr stimmen
  • Kein Wort darüber, welche Orte im Umland bedient werden

Häufige Fragen

Was Betriebe aus Wilhelmshaven zum Thema Homepage Wilhelmshaven am häufigsten fragen.

Eine belastbare Zahl dazu kennen wir nicht, und wir erfinden keine. Was wir aus den Suchergebnissen sehen: In mehreren Handwerksgewerken stehen auf Seite eins überwiegend Verzeichnisse statt eigener Betriebsseiten. Das spricht für viele Betriebe ohne eigenen Auftritt oder mit einem, den Google nicht ernst nimmt.

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